Hallo Zusammen,

Ich will euch hier mal meine Baustelle der AT6 Texan von Petrausch vorstellen. Den Bausatz habe ich vor ca. 3 Jahren gekauft. GFK Rumpf mit angeformten Mitteltstück, Styro/Balsa Flächen, HAWE EZFW. Lange habe ich hin und her überlegt, was ich für einen Motor einbauen soll. Schlussendlich bin ich beim Moki 150 S hängen geblieben. Der Motor passt saugend unter die Motorhaube.

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Timo Renzhammer

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Der Bausatz

Angefangen wurde mit dem Einbau des EZFW. Die neuere Generation der Petrausch T6, hat das Flächenmittelteil am Rumpf schon angeformt, erspart einem einiges an Arbeit. Die Radschächte sind schon passend für das scale Fahrwerk gemacht. Nach Tipps von diversen Modellbaukolegen wo auch die Petrausch T6 schon länger fliegen, ist es wichtig, da wo die Fahrwerksmechanik montiert wird, das GFK nach oben hin ab zu stützen.

Danach ging es an den Einbau des Motors. Da der Motor etwas mehr aufbaut, musste der Motorspant zurückversetzt werden. Das ganze wurde so konstruiert, damit der Motor mit samt dem Motorspant von vorne eingebaut werden kann.

Damit keine Langeweile aufkommt und ich die Möglichkeit habe, Teile per rapid Prototyping herstellen zu lassen, habe ich angefangen diverse, nicht auf dem Markt erhältliche Teile am CAD zu konstruieren.
Von der Felge, Spinner, Einstiegstritte bis hin zum Cockpit wurde alles per rapid Prototyping hergestellt.

und hier die fertige Felge und Spinner in 1:5 aus Polyamid

Das komplette Cockpit wurde auch im CAD erstellt und mittels Polyamid Lasersintern hergestellt.

Cockpit lackiert und gealtert. Das Cockpit kann als gesamte Einheit herausgenommen werden.

Gepäckraumdeckel

Landescheinwerfer

Um die Blechstösse und Panellines darzustellen, wurde die Fläche zuerst mit Sprtzfüller grundiert, trocken geschliffen und danach wurden mittels Klebeband die Blechstösse abgeklebt und entlang dem Klebeband wurde nochmals Spritzfüller aufgetragen damit es die Blechüberlappung imitiert.

Nachdem auch der Rumpf grundiert wurde, ging es daran die Nietreihen vom Plan aufs Modell zu übertragen. Um nachher die einzelnen Nieten mittels Weissleim und einer Spritze auf dem Modell auf zu bringen.

Weiter geht es mit dem lackieren des Rumpf`s. Zuerst wurde wieder silber aufgetragen und danach die Blechstösse mit schwarz nach lackiert. Danach folgte die eigentliche Lackierung. Die mit Weissleim erstellten Nieten kommen nach dem Lackauftrag in Gelb sehr gut zur Geltung. Die Lackierung ist absichtlich glänzend, damit man nach dem Aufbringen der Wasserschiebebilder und anschliessendem Klarlacküberzug in matt keine glänzenden Ränder bei den Beschriftungen hat.